Bürgerbeiträge – Infrastruktur

Alle Beiträge, welche den Themenbereich „Infrastruktur der Gemeinde Gäufelden“ betreffen.

7 Antworten auf „Bürgerbeiträge – Infrastruktur“

  1. Alle reden davon, dass der ÖPNV mehr genutzt werden soll. Damit man sein Fahrrad (neuerdings ja meistens ein E-Bike) sicher am Bahnhof abstellen kann, möchte man nun dazu eine Fahrradbox nutzen. Allerdings sind am Bahnhof in Nebringen regelmaessig alle Boxen vergeben und man muss mit einer Wartezeit von 2 Jahren rechnen. Somit bleibt nun nur, sein hochwertiges Fahrrad doch öffentlich abzustellen und den schweren Akku mit in die Bahn zu nehmen, damit dieser nicht doch abhanden kommt (und wer möchte schon dieses schwere Teil den ganzen Tag mit sich herumtragen?)

    Kann die Gemeinde denn nicht weitere verschliessbare Fahrradboxen aufstellen und vermieten, um den Umstieg auf den ÖPNV attraktiver zu gestalten.

  2. Jetzt wurde vor einiger Zeit die Straßenbeleuchtung in Gäufelden auf stromsparende LED Technik umgebaut. Warum kann dann die Beleuchtung nicht die Nacht über eingeschaltet bleiben? Es ist schlicht gefährlich sich zu Fuß auf den Heimweg zu begeben. Ganz besonders an bewölkten Nächten, wenn nicht mal der Mondschein eine gewisse Beleuchtung liefern kann.

    1. In unseren Haushalten erwirkt der Austausch konventioneller Glühbirnen alter Bauart durch LED-Glühbirnen in der Tat typischerweise eine Energie-Einsparung von 80-90%.
      In der Straßenbeleuchtung ist eine Energie-Einsparung durch LED-Technik allerdings deutlich geringer – und im Fall moderner Natriumdampfhochdruck-Installationen zum Teil sogar vernachlässigbar oder gar negativ. Der Grund liegt im Wesentlichen darin, daß vergleichbare Leuchtmittel in unseren Straßenlampen keine 79 Cent kosten – und somit auch in der Vergangenheit schon deutlich energieeffizienter waren, als im Haushalt übliche Halogenlampen oder Neonrühren.
      Eine Diskussion zum Thema sollte also nicht entlang der Kosten sondern entlang des Bedarfs geführt werden.

    2. Hallo Wolfgang, meiner Erfahrung nach sind zu so später Stunde nur sehr wenige Menschen zu Fuß unterwegs. Natürlich sollen auch diese sicher nach Hause kommen. Aber im Zeitalter des „smarten“ Telefons mit Taschenlampen-App und LED-Taschenlampen im Kleinstformat und für ein paar Cent, fände ich es ein wenig übertrieben, im gesamten Gemeindegebiet die Straßenbeleuchtung die ganze Nacht angeschaltet zu lassen. Ich gebe auch zu bedenken, dass die Beleuchtung, wenn ungünstig postiert, auch störend sein kann für Anwohner. Nichts für ungut 🙂 Wünsche kann man ja haben und auch äußern. Schöne Grüße, Michael

      1. Sehr geehrter Herr Wilmes,

        vielen Dank für die Darlegung Ihrer Sichtweise. Ich gebe Ihnen Recht, dass nicht die Massen zu später Stunde unterwegs sind. Auch Ihr Aspekt, dass eine Beleuchtung störend sein kann ist zu beachten. Ich meine aber, dass man dies in den Griff bekommt.

        Ich sehe das Thema Straßenbeleuchtung aus einem anderen Blickwinkel und stelle das Empfinden nach Sicherheit in den Vordergrund. Wenn wir uns wünschen, dass die Menschen mehr ÖPNV nutzen, sollten Sie auch das Gefühl haben, den Rest des Weges zu Fuß sicher ankommen zu können. Gerade weil nicht die Massen zu später Stunde unterwegs sind und trotz Taschenlampe am Handy fühle ich mich bei ausgeschalteter Straßenbeleuchtung nicht gerade wohl, wenn ich mal spät abends zu Fuß unterwegs bin.
        Also auch hier ein Thema mit vielen Facetten 🙂

    3. Nachdem nun der westliche Teil von Öschelbronn durch die Verlegung der Buslinie 790 noch weiter von einer Haltestelle entfernt ist, welche in akzeptablen Zeitabständen auch nachts bedient wird, ist dieses Thema nun noch wichtiger und sollte seitens der Gemeindeverwaltung / des Gemeinderats neu betrachtet und entschieden werden.

    4. In der nichtöffentlichen Sitzung des Gemeinderats im Januar 2020 wurde dieses Thema diskutiert:
      Hauptargument pro: Sicherheit für spät heimkommende
      Hauptargument Contra: Thema Lichtverschmutzung (Umwelt, Tiere)

      Letzteres hat sich durchgesetzt insbesondere weil auch nur sehr wenige Bürger tatsächlich so spät/früh unterwegs sind.

      Deswegen wird das Thema nicht weiterverfolgt.

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