Bürgerbeiträge – Absprunggelände Haiterbach

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3 Antworten auf „Bürgerbeiträge – Absprunggelände Haiterbach“

  1. Die Idee einer Nachrichtenbox, wo Bürger ihre Fragen und Anliegen vorbringen können, finde ich super. Das zeigt Bürgernähe, und dass die Freien Wähler nicht nur nach persönlicher Einschätzung handeln, sondern sich tatsächlich auch als Vertreter der Interessen der Einwohnerschaft sehen. Wirklich zeigen kann es sich aber erst dadurch, wie diese Anliegen dann auch tatsächlich aufgenommen werden. So bin ich sehr gespannt, wie mein Thema im neuen Gemeinderat von den Freien Wählern behandelt werden wird. Anbei mein Anliegen:

    Ich würde es begrüßen, wenn sich die Freien Wähler dafür stark machen, dass sich Verwaltung und Gemeinderat Gäufelden mit dem geplanten Militärflugplatz auf dem Gelände des bisherigen Segelflugplatzes in Haiterbach befassen. Das liegt gerade mal knapp 10 km Luftlinie von Gäufelden entfernt. Es geht hier nicht nur um ein paar wenige, womöglich harmlos erscheinende Fallschirmsprünge der Bundeswehr, die von Renningen nach Haiterbach verlagert werden sollen. Es geht vor allem auch darum, dass die US-Streitkräfte hier einen neuen Militärflughafen errichten wollen. Das US-Militär ist bekannt für seine besonders gering ausgeprägte Rücksichtnahme in Bezug auf Lärmbelästigung, insbesondere nachts. Ganz „zufällig“ läuft in Haiterbach u.a. die NATO-Versorgungspipeline CEPS vorbei, die Flugbenzin zu allen Militärflugplätzen in Süddeutschland und darüber hinaus transportiert.

    Schon aus der bisherigen Entwicklung des Themas (wie z.B. weitere Verlängerung der ursprünglich geplanten Landebahn) ist abzusehen, dass die begründete Gefahr besteht, dass hier nur der erste Baustein gelegt wird für einen später deutlich ausgebauten Flugplatz.

    Wehret den Anfängen! Ich wünsche mir, dass die Freien Wähler sich entsprechend einsetzen. Die Gemeinde Gäufelden darf sich nicht dahinter verstecken, dass sie von Landes- oder Bundesebene bisher nicht eingebunden worden ist. Mein Wunsch und Anliegen ist, dass unsere Gemeinde von sich aus aktiv wird und sich beim Land und beim Bund erkundigt nach dem Gesamtumfang, Zeitplan und Status der Planungen. Es werden genauere Detailinformationen gebraucht zu den beiden Vorhaben Absetzgelände der Bundeswehr, sowie Militärflugplatz für die US-Streitkräfte. Daraufhin muss zeitnah eine Information unserer Bürger im Gemeindeblatt erfolgen, anstatt abzuwarten, bis vollendete Tatsachen geschaffen worden sind, und es nur noch um die Mitteilung anderswo getroffener Entscheidungen geht. Das Ziel kann auch nicht in Ausgleichszahlungen für Gäufelden bestehen, falls ein solcher Vorschlag kommen sollte. Das Ziel muss eine Verhinderung des Vorhabens sein. Um das erreichen zu können, muss ein koordiniertes Vorgehen im Interesse der Bürger stattfinden, also Zusammenarbeit mit ebenfalls betroffenen Nachbargemeinden. Dazu gehört das Thema auch in den Kreis der Bürgermeister des Oberen Gäus. Die Kommunikation darf auch nicht an Kreisgrenzen Halt machen, sondern muss die noch erheblich stärker betroffenen Städte und Gemeinden wie Nagold und Haiterbach einschließen.

      1. Hallo Herr Kerner,

        danke für Ihren Kommentar, mit Hinweis auf eine der vielen Informationsquellen, die ich im Vorfeld natürlich bereits recherchiert habe.

        Was konkret beabsichtigen die Freien Wähler in Gäufelden bezüglich dieses Thema zu unternehmen?

        Viele Grüße
        Frank Clarius

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